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Wolljacken für Frauen – Wetterschutz aus reiner Wolle

Wolljacken für Frauen von RYMHART: drei Jacken aus reiner Wolle, die Wind abhalten, ohne dass Du unter Plastik schwitzt. Eine leichte Doubleface-Jacke für die Übergangszeit und zwei schwere Schurwoll-Jacken für Herbst und Winter – mit Kragen oder mit Kapuze. Bewährte Stücke, getragen von Frauen wie Männern.

Das Besondere an einer Wolljacke: Sie ist nahezu winddicht, ganz ohne Membran oder Beschichtung. Das gewalkte Gestrick verdichtet die Wollfasern so stark, dass kaum Wind durchdringt – und weil Wolle Feuchtigkeit reguliert, staut sich darunter keine Hitze. Leichter Regen und Niesel perlen ab, und selbst wenn die Jacke einmal feucht wird, wärmt sie weiter. Genau das unterscheidet sie von Synthetik, die bei Nässe schnell auskühlt.

  • Drei Wärmegrade: leichte Jacke für die Übergangszeit, schwere Jacken für den Winter.
  • Nahezu winddicht: durch gewalktes Gestrick – ohne Kunststoff, ohne Membran.
  • Klimaregulierend & geruchsneutral: reine Wolle, kein Polyester, kein Mischgewebe.
  • Mit dabei: Jedes Stück kommt mit Seriennummer und Zertifikat, ausgeliefert im RYMBAG – einem stabilen Seesack aus der Segelmacherei, den Du als Dauerbegleiter behältst.

Drei Jacken, drei Charaktere

Wir haben nicht eine Jacke in zwanzig Varianten, sondern drei – jede mit ihrem eigenen Einsatzbereich. Alle drei haben einen durchgehenden Reißverschluss, großzügige Innen- und Außentaschen und den gleichen Anspruch an Material und Verarbeitung. Welche die richtige ist, hängt davon ab, wie kalt es bei Dir wird – und ob Du lieber einen hohen Kragen oder eine Kapuze trägst.

Jacke leicht mit Kapuze

Unser aufwendigstes Stück, aus über 30 einzeln gefertigten Teilen. Die Doubleface-Konstruktion vereint zwei Wollen: außen angewalkte Schurwolle, die Wind und Niesel abhält, innen extrafeine Merinowolle, die sich weich auf der Haut anfühlt.

  • Außen: angewalkte Schurwolle (26 µm) – wind- und feuchtigkeitsabweisend
  • Innen: extrafeine Merinowolle (19 µm) – weich und anschmiegsam
  • Kapuze: Merino-gefüttert, mit kleinem Schirm
  • Gewicht: ca. 750 g (XS) bis 1.200 g (XXL)

Jacke schwer mit Kragen

Die schwere Wolljacke mit extra hohem Kragen, der geschlossen bis zur Nasenspitze reicht. Schweres Schurwollgestrick im Perlfang, zusätzlich mit mercerisierter Baumwolle gefüttert – da wird selbst dem Kaltblüter warm.

  • Gestrick: 100 % Schurwolle, Perlfang, 5-fädig, ca. 1.100 g/qm
  • Futter: 100 % mercerisierte Baumwolle, ca. 200 g/qm
  • Kragen: doppelt patent, bis unter die Nase schließbar
  • Gewicht: ca. 1.600 g (XS) bis 2.400 g (XXL)

Jacke schwer mit Kapuze

Das Flaggschiff. Das gleiche schwere Schurwollgestrick und Baumwollfutter wie die Kragenvariante, dazu eine ergonomisch geformte Kapuze mit Merino-Innenfutter und Schirm. Ein Luftpolster zwischen Gestrick und Futter schützt zusätzlich vor Zugluft.

  • Gestrick: 100 % Schurwolle, Perlfang, 5-fädig, ca. 1.100 g/qm
  • Futter: 100 % mercerisierte Baumwolle, ca. 200 g/qm
  • Kapuze: Perlfang mit Merino-Innenfutter, Schirm, Luftpolster gegen Zugluft
  • Gewicht: ca. 1.650 g (XS) bis 2.500 g (XXL)

Das Zwiebelprinzip – wie Du Deine Wolljacke richtig kombinierst

Eine Wolljacke entfaltet ihre größte Stärke nicht allein, sondern im Zusammenspiel mit dem, was Du darunter trägst. Das Prinzip dahinter ist alt und bewährt: das Zwiebelprinzip. Mehrere dünnere Lagen wärmen flexibler als eine dicke – weil zwischen den Schichten Luft eingeschlossen wird und Du je nach Temperatur eine Lage zugibst oder weglässt. Bei RYMHART besteht jede dieser Lagen aus Wolle, und genau das ist der Trick: Schichten aus Wolle arbeiten zusammen, statt sich gegenseitig zu blockieren.

So sind die drei Lagen aufgebaut:

  • Erste Lage – auf der Haut: ein feines Merino-Shirt. Es transportiert Feuchtigkeit von der Haut weg und bleibt geruchsneutral.
  • Mittlere Lage – die Wärme: ein Merino-Sweater oder Pullover oder ein leichter Troyer. Diese Schicht speichert die Wärme und reguliert sie.
  • Äußere Lage – der Schutz: die Wolljacke. Sie hält Wind und Niesel ab und schließt das System nach außen ab.

Weil Baumwolle Feuchtigkeit speichert und Synthetik sie staut, würde eine solche Schicht das System unterbrechen – ein nasses Baumwollshirt unter der Wolljacke macht Dich klamm und kalt. Drei Wolllagen dagegen geben die Feuchtigkeit von innen nach außen weiter, bis sie an der Oberfläche der Jacke verdunstet. Du bleibst trocken und warm, egal ob Du Dich bewegst oder stillstehst.

Das Zwiebelprinzip in einem Satz

Drei dünnere Wollschichten wärmen flexibler als eine dicke – Du gibst eine Lage dazu oder nimmst sie weg, je nachdem, wie der Tag wird.

Konkret heißt das, je nach Temperatur:

  • Milder Frühlingstag (rund 10–15 °C): Merino-Shirt und die leichte Jacke, offen getragen.
  • Kühler Herbsttag (rund 5–10 °C): Merino-Shirt, ein Merino-Sweater und die leichte Jacke darüber.
  • Kalter Wintertag (um 0 °C): Merino-Shirt, ein Troyer und die schwere Jacke mit Kragen oder Kapuze.
  • Kühler Sommerabend am Wasser: Shirt oder Bluse und die leichte Jacke locker übergeworfen.

Und weil der Schnitt bewusst gerade und zurückhaltend ist, kombiniert sich eine Wolljacke fast von selbst: Die leichte Jacke trägst Du offen über Bluse, Shirt oder Kleid, die schwere geschlossen als wärmende Außenschicht über Pullover und Troyer. Zu Jeans funktioniert sie genauso wie zu Rock oder Kleid – sie drängt sich nie in den Vordergrund.

Welche Wolljacke für welches Wetter?

Eine Wolljacke ist keine reine Winterjacke – zusammen decken die drei Modelle fast das ganze Jahr ab, weil Wolle die Temperatur aktiv reguliert, statt nur zu isolieren.

Die leichte Jacke mit Kapuze ist Deine Begleiterin für die Übergangszeit – März bis Mai und September bis November, also genau dann, wenn das Wetter am unberechenbarsten ist. Morgens 5 °C, mittags 15 °C: Die Doubleface-Konstruktion gleicht das aus. Auch an kühlen Sommerabenden, am Strand oder auf dem Boot ist sie warm genug, ohne dass Du ins Schwitzen kommst.

Die schweren Jacken – mit Kragen oder Kapuze – sind für Herbst und Winter gemacht. Das schwere Perlfanggestrick mit Baumwollfutter hält auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zuverlässig warm. Der Vorteil gegenüber Daunen- und Synthetik-Parkas: Eine Winterjacke aus Wolle wärmt auch bei Nässe, staut keine Hitze und kommt ohne Plastik aus. Welche Wolle dabei wärmer ist, erklären wir hier: Schurwolle oder Merinowolle?

Material & Verarbeitung – was in der Jacke steckt

Die leichte Jacke entsteht in einem aufwendigen Doubleface-Verfahren: Zwei Garne – extrafeines Merino (19 µm) und stärkeres Schurwollgarn (26 µm) – laufen gleichzeitig auf zwei Nadelbetten durch die Strickmaschine. Im anschließenden Waschgang walken die gröberen Schurwollfasern außen kontrolliert ineinander und bilden eine dichte, nahezu winddichte Oberfläche, während die feinen Merinofasern innen glatt und weich bleiben. Die schweren Jacken werden im Perlfang gestrickt – einer Doppelmasche, die viel Luft einschließt und dadurch kräftig wärmt – und innen mit mercerisierter Baumwolle gefüttert.

19 µm Merino (innen, leicht)
26 µm Schurwolle (außen)
1.100 g/qm (schwer)
0 % Polyester & Membran

Die Verarbeitung ist auf Jahre ausgelegt: Sämtliche Nähte werden maschengenau gekettelt – flach, elastisch, nahezu unsichtbar. Die Bündchen sind zweilagig mit Zwirnverstärkung im Umbruch, ein Baumwollband an jeder Schulternaht stabilisiert die Partie, an der das Gewicht der Jacke hängt. Die Außentaschen bestehen aus reiner Wolle mit kleinem Absatz, damit nichts herausrutscht; die schweren Jacken haben zusätzlich dreigeteilte Innentaschen.

Der Reißverschluss

Der Reißverschluss stammt vom Schweizer Hersteller riri – Messing, vernickelt, verchromt – und wurde über ein Jahr lang im Wechsel mit Salzlake, Trockenheit und Regen getestet. Eingebaut wird er beidseitig verdeckt in Kettelblenden: außen pfeift kein Wind durch, innen liegt kein kaltes Metall auf der Haut.

Naturbelassen – kein Superwash

Unsere Wolle wird nicht chemisch ausgerüstet – kein Superwash, kein Chlor-Hercosett-Verfahren, keine Avivagen. So bleiben die natürlichen Eigenschaften erhalten: selbstreinigend, klimaregulierend, geruchshemmend. Die Schurwolle stammt aus Südamerika, die Merinowolle aus Neuseeland und der südlichen Mongolei; gesponnen und gefärbt wird in Italien – azofarbstofffrei und schwermetallfrei. Mehr über unsere Wolle.

Schnitt & Passform für Frauen

Die Jacken sind unisex geschnitten: ein gerader, klarer Schnitt, der sich auf Passform und Funktion konzentriert – getragen von Frauen wie Männern. Das elastische Wollgestrick gibt bei jeder Bewegung nach, ohne auszuleiern – Du hebst die Arme, ohne dass die Jacke hochrutscht. Ob Du sie körpernah oder etwas weiter über mehreren Lagen trägst, bleibt Dir überlassen.

Welche Größe für Dich am besten liegt, zeigen die Größentabellen je Modell: leichte Jacke, schwere Jacke mit Kragen und schwere Jacke mit Kapuze. Und falls keine Standardgröße perfekt passt: Alle drei Modelle gibt es als Sonderanfertigung nach Deinen Maßen – eine Jacke, die richtig sitzt, trägst Du öfter und länger.

Pflege – warum eine Wolljacke so wenig braucht

Wolle mit natürlichem Lanolingehalt reinigt sich beim Lüften weitgehend selbst – einmal über Nacht an die frische Luft, und die Jacke riecht am nächsten Morgen wieder frisch. Das spart Waschgänge und schont die Faser.

Wenn doch einmal eine Wäsche nötig ist: Handwäsche oder Wollwaschgang bei maximal 30 °C, idealerweise mit unserer Waschpflege mit Lanolin. Alle Details stehen in den Pflegehinweisen für die leichte und die schweren Jacken. Und sollte nach Jahren doch einmal ein Reißverschluss klemmen oder ein Faden ziehen, kümmern wir uns in unserer Näherei: Auffrischung und Reparatur.

Häufig gestellte Fragen zu Wolljacken für Frauen

Am besten nach dem Zwiebelprinzip: ein feines Merino-Shirt als erste Lage auf der Haut, darüber ein Merino-Sweater, Pullover oder leichter Troyer als wärmende Mittelschicht, darüber die Wolljacke als Wind- und Wetterschutz. Weil alle Lagen aus Wolle bestehen, geben sie Feuchtigkeit von innen nach außen weiter und arbeiten zusammen. An milden Tagen reichen Shirt und leichte Jacke, bei Kälte kommen Troyer und schwere Jacke dazu.

Die leichte Jacke mit Kapuze ist für die Übergangszeit und kühle Sommerabende gemacht – leicht, windabweisend, nicht zu warm. Die schweren Jacken sind Winterjacken: Wähle den Kragen, wenn Du den Hals hoch schließen möchtest und keine Kapuze brauchst, und die Kapuze, wenn Du bei Wind und Niesel auch den Kopf schützen willst. Material und Wärmeleistung sind bei beiden schweren Modellen identisch.

Nahezu. Das gewalkte Schurwollgestrick verdichtet die Fasern so stark, dass Wind kaum durchdringt – ganz ohne Membran oder Kunststoffbeschichtung. Bei der leichten Jacke sorgt die Walkung der Doubleface-Konstruktion dafür, bei den schweren Modellen erhöht das Baumwollfutter die Winddichtigkeit zusätzlich. Für den Alltag reicht das absolut.

Leichter Regen und Niesel perlen an der gewalkten Oberfläche ab – die natürliche Imprägnierung der Schurwolle schützt bei kurzen Schauern zuverlässig. Bei längerem Regen nimmt die Wolle irgendwann Feuchtigkeit auf, wärmt aber selbst dann noch, anders als Synthetik, die bei Nässe schnell auskühlt. Für Dauerregen empfiehlt sich eine leichte Regenjacke darüber.

Nein. Bei der leichten Jacke liegt die Innenseite aus 19-µm-Merinowolle auf der Haut – feiner als die meisten Baumwollshirts. Bei den schweren Jacken liegt das mercerisierte Baumwollfutter innen an, nicht die Schurwolle. Ob Wolle kratzt, hängt von der Faserstärke ab; alles unter 20 Mikrometer gilt als kratzfrei. Mehr dazu unter Wolle kratzt – muss das sein?

Ja, die schweren Modelle sind vollwertige Winterjacken. Das Perlfanggestrick mit 1.100 g/qm und mercerisiertem Baumwollfutter hält auch um den Gefrierpunkt zuverlässig warm – und wärmt im Gegensatz zu Daunen oder Synthetik auch bei Nässe. Für strenge Minusgrade trägst Du nach dem Zwiebelprinzip ein Merino-Shirt und einen Troyer darunter.

Ja. Die Jacken sind unisex geschnitten – gerade und klar, ein Schnitt, den Frauen und Männer gleichermaßen tragen. Das elastische Gestrick passt sich der Figur an und schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein. Welche Größe am besten liegt, zeigt die Größentabelle je Modell; alle drei gibt es zudem als Sonderanfertigung nach Maß.

So selten wie möglich waschen – meist genügt Auslüften über Nacht, weil sich die Wolle dank Lanolin weitgehend selbst reinigt. Ist eine Wäsche nötig, Handwäsche oder Wollwaschgang bei maximal 30 °C mit einem Waschmittel mit Lanolin. So behält die Jacke über Jahre ihre Form und ihre wärmenden Eigenschaften.