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Troyer für Männer – der originale Seemannspullover

Troyer für Männer von RYMHART: der originale Seemannspullover mit hohem Stehkragen und kurzem Reißverschluss, gestrickt im traditionellen Perlfang aus reiner Wolle. Drei Modelle decken fast das ganze Jahr ab – ein leichter Troyer aus extrafeiner Merinowolle (ca. 19 µm) und zwei schwere aus reiner Schurwolle (ca. 26 µm), ungefüttert oder gefüttert. Kein Modepullover mit Stehkragen, sondern Wetterschutz aus Wolle.

Ein echter Troyer hält Wind ab und reguliert Temperatur und Feuchtigkeit von selbst. Dank des natürlichen Lanolins bleibt er lange geruchsneutral – Du kannst ihn tagelang draußen tragen, ohne ihn zu waschen. Einmal über Nacht auslüften genügt meist.

  • Drei Wärmegrade: leichter Merino-Troyer für die Übergangszeit, schwere Schurwoll-Troyer für Herbst, Winter und draußen.
  • Echter Troyer: hoher Kragen bis zur Nase, kurzer Reißverschluss, Perlfang – kein Synthetik-Imitat.
  • 100 % Wolle: kein Polyester, kein Mischgewebe – klimaregulierend, windabweisend, langlebig.

Was ist ein Troyer?

Ein Troyer ist ein Strickpullover mit hohem Stehkragen und kurzem Reißverschluss, traditionell aus Schurwolle im Perlfangmuster gestrickt. Seinen Ursprung hat er in der Seefahrt: Fischer und Matrosen an der Nordsee trugen ihn als robusten Schutz gegen Wind und Kälte. Der hohe Kragen lässt sich bis zur Nase schließen und schützt Hals und Brust. Seemannspullover ist ein gängiges Synonym. Isländer und Norweger werden oft im selben Atemzug genannt, meinen streng genommen aber andere Schnitte.

Vom modischen Stehkragenpullover unterscheidet ihn dreierlei: das Material (reine Wolle statt Baumwolle oder Synthetik), die Strickart (Perlfang statt Glattgestrick) und die Funktion (Wetterschutz statt nur Optik).

Wie der Troyer entstand

Der Troyer ist das Stück, mit dem alles begann. 2011 hatte Karl-Frank Siegel – passionierter Segler – ein Problem, das viele kennen: Wer bei Wind und Wetter draußen am Wasser unterwegs ist, sucht den einen, richtigen Pullover, der das aushält. Also baute er ihn sich selbst. Er nahm die größte Maschine seiner Strickerei – die Strickerei Karl Siegel in Stade besteht seit 1948 – und verstrickte so viel Garn, wie hineinpasste. Monatelang tüftelte er am Reißverschluss, bis dieser auch im Salzwasser zuverlässig lief. Einfach aus dem Anspruch, einen Troyer zu bauen, den es so nicht gab. Daraus wurde RYMHART.

Der Name stammt aus dem friesischen Kapitänsmotto „Rüm Hart – klaar Kimming": weites Herz, klarer Horizont. Er steht für die norddeutsche Herkunft – und für eine Haltung: Gutes muss nicht ständig neu gekauft und weggeworfen werden. Kommt ein RYMHART nach Jahren zurück, frischen wir ihn auf und reparieren ihn, statt ihn zu ersetzen. Ein Troyer soll mindestens zwei Generationen halten. Mehr dazu unter Auffrischung und Reparatur.

Drei Troyer – welcher passt zu Dir?

Alle drei Modelle teilen den gleichen Kragen, den gleichen Reißverschluss und die gleiche Verarbeitung. Der Unterschied liegt im Material und im Gewicht – und damit darin, wie warm der Troyer ist und für welchen Einsatz er taugt.

Troyer leicht

Der leichte Allrounder aus extrafeiner Merinowolle – weich genug für direkten Hautkontakt. Im Perlfang gestrickt, mit dem gleichen hohen Kragen und Reißverschluss wie die schweren Modelle. Für die Übergangszeit, solo oder als Midlayer unter der Jacke.

  • Material: 100 % extrafeine Merinowolle, 19 µm
  • Gestrick: Perlfang, 2-fädig, ca. 487 g/qm
  • Kragen: doppelt patent, bis zur Nase schließbar
  • Farben: Stein, Graphit, Petrol, Marine

Troyer schwer ungefüttert

Der Klassiker in Reinform – der Seemannspullover, wie ihn Seeleute seit über hundert Jahren tragen. 100 % reine Schurwolle, 5-fädig im Perlfang, rund 1.100 g/qm: schwer, dicht und windabweisend. Ohne Futter besonders atmungsaktiv.

  • Material: 100 % reine Schurwolle, 26 µm
  • Gestrick: Perlfang, 5-fädig, ca. 1.100 g/qm
  • Kragen: doppelt patent, bis zur Nase schließbar
  • Farben: Stein, Graphit, Schwarz, Teak Melange, Ocean, Marine, Eibe Melange

Troyer schwer gefüttert

Das Maximum an Wärme und Windschutz. Das gleiche schwere Schurwollgestrick, zusätzlich mit einem Innenfutter aus mercerisierter Baumwolle – für echte Kälte, Wind und Schietwetter, wenn Du stundenlang draußen bist.

  • Material: 100 % reine Schurwolle, 26 µm
  • Futter: 100 % mercerisierte Baumwolle, ca. 200 g/qm
  • Gestrick: Perlfang, 5-fädig, ca. 1.100 g/qm
  • Farben: Stein, Graphit, Schwarz, Teak Melange, Ocean, Marine, Eibe Melange

Material & Verarbeitung

Der leichte Troyer besteht aus extrafeiner Merinowolle (19 µm) – fein genug für direkten Hautkontakt. Die schweren Troyer bestehen aus reiner Schurwolle (26 µm): kräftiger, robuster, wärmer. Beim gefütterten Modell kommt innen ein Futter aus mercerisierter Baumwolle hinzu, das zusätzlich vor Wind schützt und Feuchtigkeit an die außenliegende Wolle weitergibt.

19 µm Merino (leicht)
26 µm Schurwolle (schwer)
1.100 g/qm (schwer)
0 % Polyester & Mischgewebe

Das Perlfangmuster ist nicht nur Optik, sondern Funktion: Die Doppelmasche gibt dem Gestrick Volumen, schließt Luft ein – und diese Luft ist der eigentliche Isolator. Gleichzeitig bleibt das Gestrick elastisch, ganz ohne Elasthan, und passt sich mit der Zeit dem Körper an. Sämtliche Nähte werden maschengenau gekettelt, die Bündchen sind zweilagig und verstärkt.

Kragen & riri-Reißverschluss

Der Kragen ist das Erkennungsmerkmal: doppelt patent gestrickt, tief auf die Brust eingesetzt, beim schweren Troyer steht er fast von allein – geschlossen reicht er bis unter die Nase. Der Reißverschluss kommt vom Schweizer Hersteller riri: Messing, vernickelt, dann verchromt – salzwasserfest und dauerhaft glatt. Er ist beidseitig verdeckt in Kettelblenden eingenäht: außen pfeift kein Wind durch, innen liegt kein kaltes Metall auf der Haut.

Naturbelassen – kein Superwash

Unsere Wolle wird nicht chemisch ausgerüstet – kein Superwash, kein Chlor-Hercosett-Verfahren, keine Avivagen. So bleiben die natürlichen Eigenschaften erhalten: selbstreinigend, klimaregulierend, geruchshemmend. Die Schurwolle der schweren Troyer stammt aus Südamerika, die Merinowolle des leichten aus Neuseeland und der südlichen Mongolei; gesponnen und gefärbt wird in Italien – azofarbstofffrei und schwermetallfrei. Mehr über unsere Wolle.

Wann trägst Du einen Troyer?

Ein Troyer ist kein Saisonprodukt – zusammen decken die drei Modelle fast das ganze Jahr ab. Der leichte Merino-Troyer ist Dein Begleiter für Frühjahr und Herbst: solo an milden Tagen, als Midlayer unter der Wolljacke im Winter, fein genug für direkt auf der Haut. Die schweren Schurwoll-Troyer sind für Kälte und Wind gemacht – der ungefütterte als atmungsaktivere Variante, wenn Du in Bewegung bist, der gefütterte für maximalen Windschutz an rauen, nasskalten Tagen.

An der Küste und auf dem Wasser ist der Troyer zu Hause – aber er funktioniert genauso auf dem Rad, im Wald, beim Hundespaziergang oder im Alltag draußen. Überall dort, wo Du Dich frei bewegen, nicht schwitzen und trotzdem warm bleiben willst. Anders als Fleece oder Synthetik reguliert Wolle Temperatur und Feuchtigkeit aktiv und riecht auch nach Stunden draußen nicht. Was dabei wärmer ist, erklären wir hier: Schurwolle oder Merinowolle?

Schnitt & Passform für Männer

Der Troyer hat einen geraden, klaren Schnitt, der sich auf Passform und Bewegungsfreiheit konzentriert. Das elastische Perlfanggestrick gibt bei jeder Bewegung nach, ohne auszuleiern, und passt sich mit der Zeit dem Körper an wie ein eingetragenes Paar Schuhe. Welche Größe für Dich am besten liegt, zeigen die Größentabellen: leichter Troyer und schwerer Troyer.

Alle drei Modelle gibt es als Sonderanfertigung nach Deinen Maßen – ob mit längeren Ärmeln oder breiteren Schultern. Unter dem schweren Troyer trägst Du am besten ein feines Merino-Shirt als erste Lage; der leichte Troyer lässt sich auch direkt auf der Haut tragen.

Pflege

Wolle mit natürlichem Lanolingehalt reinigt sich beim Lüften weitgehend selbst – einmal über Nacht an die frische Luft, und der Troyer riecht am nächsten Morgen wieder frisch. Das spart Waschgänge und schont die Faser.

Wenn doch einmal eine Wäsche nötig ist: Handwäsche oder Wollwaschgang bei maximal 30 °C, idealerweise mit unserer Waschpflege mit Lanolin. Die Details stehen in den Pflegehinweisen für den leichten und den schweren Troyer.

Häufig gestellte Fragen zu Troyern für Männer

Ein Troyer ist ein Strickpullover mit hohem Stehkragen und kurzem Reißverschluss, traditionell aus Schurwolle im Perlfangmuster gestrickt. Er stammt aus der Seefahrt, wo Fischer und Matrosen ihn als Schutz gegen Wind und Kälte trugen. Seemannspullover ist ein gängiges Synonym. Isländer und Norweger werden oft im selben Atemzug genannt, meinen streng genommen aber andere Schnitte. Vom modischen Stehkragenpullover unterscheidet ihn die reine Wolle, das Perlfang-Gestrick und seine Funktion als Wetterschutz.

Der RYMHART Troyer entstand 2011 aus der Idee von Karl-Frank Siegel, einem passionierten Segler, der einen Pullover für Wind und Wetter am Wasser suchte und keinen fand, der seinen Ansprüchen genügte. Also strickte er ihn in der eigenen Strickerei selbst und tüftelte unter anderem an einem salzwasserfesten Reißverschluss. Gemacht ist der Troyer also für draußen – an der Küste, auf dem Wasser und überall, wo es auf Wetterschutz und Langlebigkeit ankommt.

Der leichte Merino-Troyer ist der vielseitige Allrounder für die Übergangszeit und als Midlayer. Der schwere ungefütterte Troyer aus Schurwolle ist der Klassiker für Herbst und Winter und bleibt dabei atmungsaktiv – ideal, wenn Du in Bewegung bist. Der schwere gefütterte Troyer bietet mit seinem Baumwollfutter den maximalen Windschutz – für lange Stunden draußen bei rauem, nasskaltem Wetter.

Der leichte Troyer nicht: Die extrafeine Merinowolle mit 19 Mikrometer ist feiner als die meisten Baumwollshirts und lässt sich direkt auf der Haut tragen. Die schweren Troyer aus Schurwolle (26 Mikrometer) sind gröber und robuster – die meisten tragen darunter ein feines Merino-Shirt. Ob Wolle kratzt, hängt von der Faserstärke ab, nicht vom Material; mehr dazu unter Wolle kratzt – muss das sein?

Das hängt vom Einsatz ab. Beide schweren Troyer bestehen aus dem gleichen Schurwollgestrick. Der ungefütterte ist etwas atmungsaktiver und reguliert Feuchtigkeit besonders gut – ideal, wenn Du Dich viel bewegst. Der gefütterte hat ein Innenfutter aus mercerisierter Baumwolle, das mehr Wind abhält und maximale Wärme bietet – die richtige Wahl, wenn Du lange und ruhig draußen stehst.

Der Reißverschluss stammt vom Schweizer Hersteller riri: Messing, vernickelt und dann verchromt – das macht ihn salzwasserfest und dauerhaft glatt. Eingebaut wird er beidseitig verdeckt in Kettelblenden, sodass von außen kein Wind durchpfeift und innen kein kaltes Metall auf der Haut liegt. Genau an diesem Detail hat der Gründer in der Entwicklung lange getüftelt.

So selten wie möglich waschen – meist genügt Auslüften über Nacht, weil sich die Wolle dank Lanolin weitgehend selbst reinigt. Ist eine Wäsche nötig, Handwäsche oder Wollwaschgang bei maximal 30 °C mit einem Waschmittel mit Lanolin. So behält der Troyer über Jahre seine Form und seine Eigenschaften – und lässt sich bei Bedarf reparieren statt ersetzen.